{"id":607,"date":"2025-09-05T06:57:58","date_gmt":"2025-09-05T06:57:58","guid":{"rendered":"https:\/\/new.hapto.ch\/die-haptonomie\/"},"modified":"2026-02-11T17:12:32","modified_gmt":"2026-02-11T17:12:32","slug":"die-haptonomie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/new.hapto.ch\/de\/die-haptonomie\/","title":{"rendered":"Die Haptonomie"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8221;1&#8243; custom_padding_last_edited=&#8221;on|phone&#8221; _builder_version=&#8221;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8221;default&#8221; use_background_color_gradient=&#8221;on&#8221; background_color_gradient_direction=&#8221;1deg&#8221; background_color_gradient_stops=&#8221;rgba(10,0,0,0.6) 0%|rgba(10,1,1,0.12) 90%&#8221; background_color_gradient_overlays_image=&#8221;on&#8221; background_image=&#8221;https:\/\/new.hapto.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/landscape-scaled-1.jpg&#8221; custom_padding=&#8221;200px||||false|false&#8221; custom_padding_tablet=&#8221;100px||||false|false&#8221; custom_padding_phone=&#8221;100px||||false|false&#8221; global_colors_info=&#8221;{}&#8221;][et_pb_row _builder_version=&#8221;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8221;default&#8221; global_colors_info=&#8221;{}&#8221;][et_pb_column type=&#8221;4_4&#8243; _builder_version=&#8221;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8221;default&#8221; global_colors_info=&#8221;{}&#8221;][et_pb_text _builder_version=&#8221;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8221;default&#8221; text_text_color=&#8221;#FFFFFF&#8221; header_text_color=&#8221;#FFFFFF&#8221; global_colors_info=&#8221;{}&#8221;]<\/p>\n<h1>Die Haptonomie<\/h1>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8221;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8221;default&#8221; text_text_color=&#8221;#FFFFFF&#8221; text_font_size=&#8221;18px&#8221; global_colors_info=&#8221;{}&#8221;]<\/p>\n<p><strong>Die Haptonomie ist eine Praxis, die die Beziehung und den affektiven Kontakt in den Mittelpunkt der Pflege, Erziehung und jeder zwischenmenschlichen Begegnung stellt.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Der affektive Ansatz bezieht sich auf alles, was mit Wahrnehmungen, Empfindungen und Gef\u00fchlen zu tun hat und eine grundlegende Rolle spielen in der Entwicklung und Existenz eines Menschen. Dieser affektive Ansatz erm\u00f6glicht den Menschen zu begegnen ohne K\u00f6rper und Geist zu trennen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Haptonomie ist ihrem Wesen nach transdisziplin\u00e4r und umfasst alle Altersstufen des Menschen, vom pr\u00e4natalen Leben bis zur Begleitung am Lebensende. Daher sind ihre Anwendungsbereiche vielf\u00e4ltig. <\/strong><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section][et_pb_section fb_built=&#8221;1&#8243; _builder_version=&#8221;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8221;default&#8221; custom_padding=&#8221;0px||||false|false&#8221; global_colors_info=&#8221;{}&#8221;][et_pb_row _builder_version=&#8221;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8221;default&#8221; global_colors_info=&#8221;{}&#8221;][et_pb_column type=&#8221;4_4&#8243; _builder_version=&#8221;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8221;default&#8221; global_colors_info=&#8221;{}&#8221;][et_pb_accordion toggle_icon=&#8221;&#x4c;||divi||400&#8243; use_icon_font_size=&#8221;on&#8221; icon_font_size=&#8221;24px&#8221; _builder_version=&#8221;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8221;default&#8221; toggle_level=&#8221;h2&#8243; body_font_size=&#8221;18px&#8221; width_tablet=&#8221;&#8221; width_phone=&#8221;&#8221; width_last_edited=&#8221;on|desktop&#8221; custom_margin=&#8221;||||false|false&#8221; custom_padding=&#8221;||||false|false&#8221; toggle_font_size_tablet=&#8221;24px&#8221; toggle_font_size_phone=&#8221;20px&#8221; toggle_font_size_last_edited=&#8221;on|phone&#8221; border_radii=&#8221;on|15px|15px|15px|15px&#8221; global_colors_info=&#8221;{}&#8221;][et_pb_accordion_item title=&#8221;pr\u00e4- und postnatale Haptonomie&#8221; _builder_version=&#8221;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8221;default&#8221; body_font_size=&#8221;18px&#8221; global_colors_info=&#8221;{}&#8221; open=&#8221;off&#8221;]<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Die Begleitung w\u00e4hrend der Schwangerschaft, f\u00fcr das Paar und ihr Baby. <br \/>Und f\u00fcr alle drei, nach der Geburt.<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">Die haptonomische pr\u00e4- und postnatale Begleitung f\u00f6rdert<br \/>die Entwicklung der affektiven Bindungen zwischen<br \/>dem Kind, dem Vater und der Mutter.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend das Kind noch im m\u00fctterlichen Schoss ist, erleben Kind, Vater und Mutter eine innige, <strong>z\u00e4rtliche und liebevolle<\/strong> Beziehung. Die Haptonomie f\u00f6rdert sowohl das <strong>Willkommenheissen<\/strong> des Neugeborenen im Moment der Geburt, als auch die Best\u00e4rkung der Geborgenheit in der Zeit danach. Das Kind erlangt sehr bald eine Basis-Sicherheit, die ihm den Weg zu <strong>Autonomie<\/strong>, <strong>Kommunikation<\/strong> und <strong>Vertrauen<\/strong> \u00f6ffnet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei jeder Begegnung mit der Begleitperson entdecken die Eltern, wie sie mit ihrem Kind durch einen psychotaktilen Kontakt voller Z\u00e4rtlichkeit und Liebe interagieren k\u00f6nnen. Dieser Austausch erfordert von beiden Elternteilen ein affektives Engagement und wird anschlie\u00dfend zu Hause wiederholt und weiterentwickelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Begleitung ist auch eine Geburtsvorbereitung, denn sie f\u00f6rdert eine aktivere Beteiligung der Eltern an der Geburt ihres Kindes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach der Geburt wird das Kind spezifisch begleitet. Durch den Basishalt \u2013 ein Sicherheit vermittelndes Tragen \u2013 wird sich das Kind seiner K\u00f6rperlichkeit bewusst und entwickelt bereits in den ersten Lebenswochen eine empfundene Basissicherheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Begleitung ist progressiv und an die Entwicklungsphasen der Schwangerschaft und des Kindes angepasst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist w\u00fcnschenswert, die Sitzungen so fr\u00fch wie m\u00f6glich nach der Empf\u00e4ngnis zu beginnen, sp\u00e4testens jedoch am Ende des 6. Monats. Nach der Geburt werden mindestens vier postnatale Sitzungen empfohlen, eine davon ist der Mutter gewidmet, welche in Anwesenheit des Vaters stattfindet.<\/p>\n<p>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title=&#8221;Geburtshilfliche Haptonomie&#8221; _builder_version=&#8221;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8221;default&#8221; global_colors_info=&#8221;{}&#8221; open=&#8221;off&#8221;]<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Haptonomie im Geb\u00e4rsaal<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die geburtshilfliche Haptonomie wird w\u00e4hrend der Geburt und Entbindung angewendet. Sie ber\u00fccksichtigt die Ph\u00e4nomene, die verbunden sind mit dem Erleben von Affektivit\u00e4t w\u00e4hrend des Geburtsprozesses, sowie auch in den Beziehungen zwischen Eltern, Kind und Fachkraft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Haptonomie unterscheidet den objektiv beobachtbaren K\u00f6rper und die erlebte und empfundene \u201eK\u00f6rperlichkeit\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die \u00abK\u00f6rperlichkeit\u00bb definiert das subjektive Erleben des physischen K\u00f6rpers und entspricht der gelebten Realit\u00e4t, die unsere Beziehung zur Welt und zu den uns umgebenden Menschen bestimmt. Sie ist &#8220;was ich lebe und was ich bin&#8221;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die geburtshilfliche Haptonomie verbindet das klinische Fachwissen mit dem Begegnungsraum, in dem Mutter und Kind gemeinsam am Geburtsprozess teilnehmen.<\/p>\n<p>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title=&#8221;Haptonomie im S\u00e4uglingslater&#8221; _builder_version=&#8221;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8221;default&#8221; global_colors_info=&#8221;{}&#8221; open=&#8221;off&#8221;]<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Die Haptonomie f\u00fcr S\u00e4uglinge &#8211; eine Unterst\u00fctzung f\u00fcr Eltern<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Haptonomie f\u00fcr S\u00e4uglinge ist eine Fortsetzung der perinatalen Begleitung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die von Eltern oder Fachkr\u00e4ften t\u00e4glich ausgef\u00fchrte Pflege (Windeln wechseln, K\u00f6rperpflege, Essen geben) wird als Moment der Begegnung erlebt. In diesem Austausch erf\u00e4hrt das Kind Wohlbefinden und Vergn\u00fcgen, was zu einer guten Entwicklung beitr\u00e4gt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Beziehungsqualit\u00e4t wird durch eine beruhigende Pr\u00e4senz und einem sanften und Sicherheit vermittelnden Kontakt verfeinert, auch bei technischen Handlungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die affektive und Sicherheit gebende Bindung zwischen Eltern und Kind wird unterst\u00fctzt, auch bei fr\u00fchgeborenen und kranken Kindern.<\/p>\n<p>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title=&#8221;Haptop\u00e4dagogik&#8221; _builder_version=&#8221;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8221;default&#8221; global_colors_info=&#8221;{}&#8221; open=&#8221;off&#8221;]<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Haptonomie von der Kindheit bis zur Adoleszenz<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie begleitet das Kind in seiner Individualisierung bis zur Adoleszenz und sorgt f\u00fcr die Entwicklung eines harmonischen Gleichgewichts zwischen psychoaffektiver Reifung und kognitivem Lernen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie ber\u00fccksichtigt die sensorische Entwicklung in einem affektiven Ton w\u00e4hrend der verschiedenen Phasen der kindlichen Entwicklung. Indem sie die Entfaltung der eigenen F\u00e4higkeiten und Talente des Kindes unterst\u00fctzt, begleitet sie es auf dem Weg zu seiner Autonomie und Authentizit\u00e4t und appelliert sehr fr\u00fch an seine Eigenverantwortlichkeit. <o:p><\/o:p><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie legt somit den Schwerpunkt auf die M\u00f6glichkeiten eines \u201eMiteinanders\u201c und des Teilens mit dem anderen, anstatt auf Wettbewerb und Rivalit\u00e4t.<\/p>\n<p>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title=&#8221;Haptosynesie &#8211; Haptonomie in der Pflege&#8221; _builder_version=&#8221;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8221;default&#8221; global_colors_info=&#8221;{}&#8221; open=&#8221;off&#8221;]<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Der menschliche Ansatz<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Haptosynesie tr\u00e4gt dazu bei, \u00c4ngste und Bef\u00fcrchtungen zu \u00fcberwinden, die mit den durch Behinderung, Krankheit oder das Lebensende gesetzten Grenzen verbunden sind.<o:p><\/o:p><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie beruft sich auf den Lebenswillen der Person und befasst sich nicht nur mit der Behinderung, der Krankheit oder dem Lebensende. Dar\u00fcber hinaus ber\u00fccksichtigt sie die Person und ihre F\u00e4higkeit, mit den ihr zur Verf\u00fcgung stehenden F\u00e4higkeiten wieder einen Sinn in ihrem Leben zu finden.<o:p><\/o:p><\/p>\n<p>So mobilisiert im Wesentlichen die Person selbst ihre F\u00e4higkeiten und Ressourcen. Sie entdeckt, dass sie trotz ihrer Behinderung im Leben pr\u00e4sent bleiben kann. Dass sie nach wie vor sich selbst ist, mit ihren eigenen Werten, Gef\u00fchlen und Empfindungen und in Beziehung zu den Mitmenschen. <o:p><\/o:p><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Auswirkung der haptonomischen Beziehung muss wegen ihrer besonderen Bedeutung in der Haptosynesie hervorgehoben werden. Es handelt sich um die Ver\u00e4nderung dessen, was wir Repr\u00e4sentationstonus nennen. <o:p><\/o:p><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser \u2013 beziehungsspezifische Tonus \u2013 ist gekennzeichnet durch Geschmeidigkeit und Elastizit\u00e4t. Er alleine erleichtert bereits die Mobilisierung. <o:p><\/o:p><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser beziehungsspezifische Tonus ist gekennzeichnet durch Geschmeidigkeit und Elastizit\u00e4t. Er alleine erleichtert an sich schon die Mobilisierung. \u00dcber diese \u2013 in einer technischen Pflegehandlung \u2013 erzielte Erleichterung hinaus, ist dieser spezifische Tonus auch Ausdruck einer beseelten K\u00f6rperlichkeit. Dies f\u00fchrt zu einer anderen Wahrnehmung von Schmerz, n\u00e4mlich zu dessen Linderung.<o:p><\/o:p><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Nutzen ist daher immens in allen Situationen: bei schmerzhafter Mobilisierungen w\u00e4hrend der Pflege, bei der Wiederherstellung der Bewegungsautonomie, sowie in palliativen Pflegesituationen.<o:p><\/o:p><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title=&#8221;Haptopsychotherapie&#8221; _builder_version=&#8221;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8221;default&#8221; global_colors_info=&#8221;{}&#8221; open=&#8221;off&#8221;]<\/p>\n<h3>Der Mensch in seiner psychischen Dimension<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Haptopsychotherapie ist eine Begleitung des Menschen. Sie ist eine Therapie, die darauf abzielt, der Person zu helfen ihre psychische Gesundheit wiederzuerlangen, sie zu festigen oder sie zu entwickeln.<\/p>\n<p>Sie richtet sich an Menschen die leiden, sich in einer existentiellen Krise befinden, und die aus ihrer pers\u00f6nlichen Geschichte heraus mit einem Gef\u00fchl der Frustration und der Unvollst\u00e4ndigkeit ihres Wesens konfrontiert sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Die Haptopsychotherapie bietet der Person die M\u00f6glichkeit, selbst die Ressourcen zu mobilisieren, die mit ihren W\u00fcnschen und ihrer Lebensfreude verbunden sind und die die Grundlage der menschlichen Existenz bilden.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Durch die Eigenerfahrungen erlangt die Person allm\u00e4hlich Eigenst\u00e4ndigkeit in ihrer affektiven Beziehung zu den Mitmenschen. Sie gewinnt an Lebensfreude und entwickelt sie weiter. Sie entwickelt Gef\u00fchle von innerer Sicherheit, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Diese Gef\u00fchle sind die notwendige Grundlage, um affektiv gepr\u00e4gte zwischenmenschliche Beziehungen einzugehen und zu pflegen.<\/strong><\/p>\n<p>Die Haptonomie ignoriert weder medizinische noch psychiatrisches Fachwissen. Sie verkennt auch nicht die Anzeichen nicht, die eine Person dazu bringen Hilfe zu suchen. Sie geht \u00fcber die Geschichte des \u00abso geworden Seins\u00bb hinaus und wird als zusammengeh\u00f6rige Einheit erlebt.<\/p>\n<p>Die Haptonomie hilft bei der \u00dcberwindung von Leid: sei es infolge traumatischer Erfahrungen oder mangelnder psychischer und affektiver Entwicklung.<\/p>\n<p>Im Laufe der Begleitung entwickelt die Person ein Gef\u00fchl des Wohlbefindens, der Ganzheit. Ein Gef\u00fchl, durch das sie sich als Einheit, als Ganzes erlebt. Da sich Gef\u00fchle und Emotionen auf der Ebene der K\u00f6rperlichkeit offenbaren, ist es verst\u00e4ndlich, dass die Haptonomie darauf achtet, die Ausdrucksweise nicht einzuschr\u00e4nken.<\/p>\n<p>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title=&#8221;Haptonomie angewandt im Unterricht&#8221; _builder_version=&#8221;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8221;default&#8221; global_colors_info=&#8221;{}&#8221; open=&#8221;off&#8221;]<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr Lehrkr\u00e4fte oder P\u00e4dagogen<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Haptonomie kann einen wertvollen Beitrag im Bildungswesen leisten, sei es im Kindergarten, in der Schule, am Gymnasium oder gar in weiterf\u00fchrenden Lehrst\u00e4tten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Lehrkr\u00e4fte, die f\u00fcr ihr Fachwissen und ihre p\u00e4dagogische Kompetenz anerkannt sind, sind oft unzureichende darin geschult, wie sie eine kontinuierliche und entspannte Beziehung zu den Jugendlichen herstellen und aufrechterhalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gerade in diesem Bereich der zwischenmenschlichen Beziehungen, der in der heutigen Gesellschaft sehr komplex ist, kann die Einf\u00fchrung der Haptonomie zu einem besseren Wohlbefinden f\u00fcr alle beitragen. Sie ist in der Tat ein Aufruf zur Entfaltung einer affektiven und sicherheitsgebenden Begegnung. Die Haptonomie f\u00f6rdert und unterst\u00fctz das Aufbl\u00fchen, des in jedem Menschen innewohnenden Potentials.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zudem kann die Haptonomie bei Lehr- und Erziehungspersonal ein Gef\u00fchl innerer Sicherheit entwickeln. Dieser Ansatz gew\u00e4hrleistet eine Qualit\u00e4t der Pr\u00e4senz und eine Autorit\u00e4t, die das Zuh\u00f6ren und die Aufnahmef\u00e4higkeit der Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen f\u00f6rdert und deren Lernprozess beg\u00fcnstigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieses Gef\u00fchl der Best\u00e4rkung erm\u00f6glicht es, sich selbst zu sein und die andere im Klassenraum als unterschiedlich wahrzunehmen. In diesem gemeinsamen Raum wird das Wort der Lehrperson zu einem beseelten, lebendigen Wort, das seinen vollen Platz einnimmt und die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen auf andere Weise erreicht und ber\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ausbildner sind alle Haptonomie-Praktizierende und unter ihnen einige auch LehrerInnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: CIRDH-Website<\/p>\n<p>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title=&#8221;Klinische Kinesionomie&#8221; open=&#8221;on&#8221; _builder_version=&#8221;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8221;default&#8221; global_colors_info=&#8221;{}&#8221;]<\/p>\n<h3>Was ist klinische Kinesionomie?<\/h3>\n<p>Die klinische Kinesionomie basiert auf einem ganz spezifischen Kontakt, der die zu pflegende Person einl\u00e4dt, in st\u00e4ndiger Interaktion mit derPflegefachkraft ihre eigenen vitalen Ressourcen zu mobilisieren.<\/p>\n<p>Der kinesionomische Ansatz integriert in dieser Begegnungsqualit\u00e4t die Anatomie der Bewegung. Dies schafft Vertrauen und innere Sicherheit, was wiederum das Erleben der Pflegebeziehung ver\u00e4ndert: sowohl f\u00fcr den Patienten \/ die Patientin, dessen Ressourcen mobilisiert werden, als auch f\u00fcr die Pflegefachkraft, deren Anstrengung deutlich verringert wird.<\/p>\n<p>Die klinische Kinesionomie basiert auf drei wesentlichen Grundlagen:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Pr\u00e4senz der Pflegefachkraft, die dem Patienten \/ der Patientin Sicherheit vermittelt<\/li>\n<li>Die Einladung (im haptonomischen Sinne)<\/li>\n<li>Die vitale Intentionalit\u00e4t (Lebenswillenskraft) des Patienten \/ der Patientin<\/li>\n<\/ul>\n<p>In der klinischen Kinesionomie ist die Qualit\u00e4t dieser beruhigenden Pr\u00e4senz das Herzst\u00fcck der Beziehung zwischen der Pflegefachkraft und der pflegebed\u00fcrftigen Person.<\/p>\n<p>Die gepflegte Person, die sich durch die Pr\u00e4senz der Pflegefachkraft sicher f\u00fchlt, wird viel entspannter sein: Ihre durch Angst oder Besorgnis (aufgrund von Schmerzen) verursachten Verspannungen weichen einem geschmeidigeren Muskeltonus, der durch das gest\u00e4rkte Vertrauensverh\u00e4ltnis zur Pflegefachkraft entsteht.<\/p>\n<p>Jedes Mal, wenn die Pflegefachkraft die Pr\u00e4senz des Patienten\/der Patientin, durch eine gut wahrgenommene Einladung anspricht, wird die vitale Intentionalit\u00e4t der pflegebed\u00fcrftigen Person geweckt oder wiederbelebt und f\u00f6rdert so ihren Wunsch zur Teilnahme. Im Bereich des ihr M\u00f6glichen kommt das &#8220;gemeinsame Tun&#8221; einem echten &#8220;Helfen zu K\u00f6nnen&#8221; gleich.<\/p>\n<p>Die Pflegefachkraft bringt sich pers\u00f6nlich und authentisch ein.<\/p>\n<p>[\/et_pb_accordion_item][\/et_pb_accordion][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die HaptonomieDie Haptonomie ist eine Praxis, die die Beziehung und den affektiven Kontakt in den Mittelpunkt der Pflege, Erziehung und jeder zwischenmenschlichen Begegnung stellt. Der affektive Ansatz bezieht sich auf alles, was mit Wahrnehmungen, Empfindungen und Gef\u00fchlen zu tun hat und eine grundlegende Rolle spielen in der Entwicklung und Existenz eines Menschen. Dieser affektive Ansatz [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"class_list":["post-607","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/new.hapto.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/607","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/new.hapto.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/new.hapto.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/new.hapto.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/new.hapto.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=607"}],"version-history":[{"count":21,"href":"https:\/\/new.hapto.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/607\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":909,"href":"https:\/\/new.hapto.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/607\/revisions\/909"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/new.hapto.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=607"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}